Neu im Reader (1)

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Kleiner Pazifist – woher der Titel stammt, ich weiß es nicht, einer der anspruchsvollsten Blogs mit tiefgreifenden, aber gut lesbaren, Gedichten (“Poetry Slam” ist das Trendwort) und Texten aus dem Alltag – und der erste WordPress.com Blog in meinem RSS-Reader

vongestern Blog – Alte Werbung, Zeitschriften und Artikel haben heute einen gewissen Humor, eine Vielzahl davon findet sich kommentiert hier. Zum Beispiel Angst vor Cyberangriffen 1992!

Literalschaden - Ausführliche Abhandlung über Gesellschaft, Feminismus und mehr. Wir haben es nicht anders gelernt, aber wir müssen es anders machen. 

 

Schon lange im Reader:

Graphitti-Blog - die Welt erklärt in lustigen und weniger lusten Graphiken

 

Category: Allgemein

The Daily Drum Beat

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The Daily Drum Beat von Happy Camper

 

Category: aufgeschnappt, Videos

Lösungsstrategien für Probleme

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Category: Allgemein

Bauerfeind, gutes Fernsehen, Schattenkabinett des Fernsehens

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Ein Artikel, der Spaß macht, wenn man ihn liest – und Hoffnung auf besseres Fernsehen macht.

Category: Linkliste, Meinung!

THE GRAND BUDAPEST HOTEL

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Wes Anderson, einer der zweifelsfrei größten Regisseure der Gegenwart, lädt nach der Berlinale nun auch die Massen der Arthouse-Randgruppe und des offenen Mainstreams ins Kino und präsentiert sein neustes Meisterwerk: The Grand Budapest Hotel.
Ohne auf die Story eingehen zu wollen, findet man eine sehr aufwühlende, durch Action angereicherte, faszinierende Handlung über eine Freundschaft, einen Mord und eine Parallele der europäische Geschichte.
Wer einmal einen Wes Anderson-Film gesehen hat kennt die ungewöhnlich statische Weitwinkel-Perspektiven, ungewöhnlichen Kamerafahrten und exzentrische Figuren – “arme Leute sind verrückt, reiche Leute sind Exzentrisch” sagt Dagobert Ducks Schwester in “Sein Leben Seine Milliarden” und so muss dieser Begriff auch hier verstanden werden. Ein Concierge, der außerhalb seines Grand Hotels niemals dieses Leben hätte praktizieren können, die Madam D. welche als Gräfin eine unfassbare Menge an Gepäck mit sich führt, und viele weitere Personen, die man so kaum im Alltag finden würde.

Wes Anderson trommelt für seinen Film wieder eine Besetzung zusammen, die einen erblassen lässt. Zuallererst will ich hier Tilda Swinton nennen, die eine 80-jährige grandios verkörpert, in den Hauptrollen Ralph Fiennes und der Lobby Boy Zero Tony Revolori, später Mr. Zero Mustafa F. Murray Abraham, Jude Law, Bill Murray, Edward Norton, Owen Wilson, einige deutsche und amerikanische Nachwuchsschauspieler sowie als Statisten und Nebenrollen eingesetztes Hotelpersonal und viele weitere große und kleine Hollywood-Babelsberg-Größen.

Keine Trailer ansehen, lassen Sie sich auf die Reise in das osteuropäische Nachbarland Deutschlands ein, genießen sie 100 Minuten im Grandhotel Budapest.

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“Im Scheitern bin ich richtig gut!”

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… steht auf der Rückseite des Buches, das vom schönen Scheitern handelt. Scheitern tun wir alle, aber Katrin Bauerfeind (die hier und hier schon erwähnt wurde) hat etwas, das man ihr als Schwäbin nicht zugetraut hätte: Humor.
Als Teil einer Generation (oder zweier Generationen) für die das Gefühl des Scheiterns allgegenwärtig ist, gehört dieser Charakterzug zu den sinnvollen und nötigsten, dennoch ist es eine seltene Einstellung, besonders im Schwabenland.

Und heiter bis fröhlich erzählt uns Frau Bauerfeind auf 224 Seiten in 45 Anekdoten von ihren Niederlagen, Missgeschicken, Kindheitstraumata und schlechten Geschenken, stellt sich die Frage, wie ihr Leben verlaufen wäre, hätte sie ihr New York zwischen Stuttgart und Ulm (Aalen [ˈaːlən]) nie verlassen, wie ihre Hochzeit verlaufen sein könnte, hätte sie denn einen Partner dafür gefunden (siehe auch: Scheitern an Beziehungen) und wie sie versucht, das kleinbürgerliche Spießertum im VW Bus und im weit entfernten Berlin loszuwerden, aber auch daran scheitert. Und das in durchweg beeindruckend lockerer Intonation.

Wer leichte Lektüre mag oder wie ich leichte Lektüre verabscheut, aber herzhaft über die kleinen Missgeschicke des Alltags lachen kann oder für jeden, der das Trauma der Kindheit in der schwäbischen Provinz hinter sich lassen will – für den ist dieses Buch genau das richtige. Nur das Buch vorliegend zu haben empfehle ich auch das dazugehörige Hörbuch, gelesen von der Autorin selbst, besonders wenn einem selbst der Schwäbische Dialekt nicht geläufig ist, verspricht das Hörbuch an einigen Stellen noch mehr Schmunzeln.

Katrin Bauerfeind – Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag, erschienen im Fischer-Verlag 2014, ISBN 978-3-596-19891-7

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FiNS! Out of Sight

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AUFRUFE

1.808

Internet, mach das viral!

Gefunden via @janboehm

Category: Codemusic, Videos

Blog: The Web Hates Me

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Screenshot von thewebhatesme.com

 

1. the web hates me ist ein großartiger Blog für alle, die sich für Webdesign und Webdevelopment interessieren.

2. whm veröffentlicht netterweise die Stats von ihren Abonnenten, und es wird klar: Webentwickler nutzen überproportional Google+, wissen noch, was RSS ist und Facebook ist enorm unbeliebt. So würde ich diese Daten relativ zum deutschsprachigen Durchschnittswebnutzer interpretieren. RSS! Gibt es übrigens auch hier ;)

Screenshot von thewebhatesme.com

 

Presseportal: WDR exklusiv: Greenpeace warnt vor AKWs (Ja, wirklich!)

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Nachrichten sind Ware, sogar eine sehr umkämpfte – obwohl das wenigste wirklich relevant ist und das wirklich relevante ohnehin überall. Trotzdem berichtet Presseportal.de davon, dass dem WDR eine Studie von Greenpeace vorliegt, die Greenpeace heute (inklusive Datumsangabe, heute übrigens), veröffentlichen wird.

Die Studie kommt zum Ergebnis, dass die AKWs in Europa immer älter werden und dass proportional zum Alter auch das Unfallrisiko steigt.

Man könnte jetzt sagen, dass das alles nichts neues ist – weder, dass Altes eher kaputt geht als Neues, noch dass Greenpeace vor Atomkraftwerken warnt, aber dann hat man ja nichts mehr zu berichten.

Dafür gibt es wieder frische Bilder, wie Aktivisten an AKWs klettern, das freut Nachrichtenverbreiter natürlich, wenn man gute Symbolbilder hat.

Über Tele5

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Angeblich hat man sieben Sender, die man überhaupt auf dem Schirm hat, die man regelmäßig sieht, alles andere ist hinter dem Horizont. Dort liegt bei mir nicht nur die gesamte RTL-Sendergruppe, sondern auch alle Dritten. Langsam am Horizont sichtbar: Tele5. Unter anderem wegen #schlefaz, den Schlechtesten Filmen aller Zeiten, die Oliver Kalkofe und Jürgen Rütten nicht nur präsentieren, sondern auch liebevoll den Trash kommentieren. Und es ist großartig, besonders wenn man auch dem Hashtag auf Twitter folgt.

Außerdem hat der sympathische, da unbekannte, Sender PlayList im Programm – was das ZDF grundlos aus dem Programm geworfen hat.

Besonderer Schatz: Das beste aus 20 Jahren Kalkofes Mattscheibe nächste Woche, Mittwoch und Donnerstag werden die Filme Der Wixxer und Neues vom Wixxer.

Definitiv der besten Sender, die man nicht auf dem Schirm hat.