Category Archives: Kralynx

24 Stunden Mauerfall-Fernsehen

Leider keine Zeit dafür gehabt, aber laut Twitter muss es toll gewesen sein. Irgendwie faszinierend, von einem Staat zu hören, der länger aufgehört hat zu existieren als man selbst existiert.

Was bleibt? Eine Kunstaktion, die Kunst stiehlt und damit erst relevant macht. Aspekte über die gestohlenen Mauerkreuze. Schlechte Wortspiele (“Mauer in den Töpfen”). Die Titanic-Gurke. Und Gratisbild-Müll für die Bild.

Und sonst? Ist die DDR für mich ein abstraktes Stück Geschichte, aus dem das Sandmännchen und der Grün-Pfeil geblieben sind. Und keine Mauer.

Bauerfeind, gutes Fernsehen, Schattenkabinett des Fernsehens

Posted on by 0 comment

Ein Artikel, der Spaß macht, wenn man ihn liest – und Hoffnung auf besseres Fernsehen macht.

Category: Linkliste, Meinung!

Blog: The Web Hates Me

Posted on by 0 comment image
Screenshot von thewebhatesme.com

 

1. the web hates me ist ein großartiger Blog für alle, die sich für Webdesign und Webdevelopment interessieren.

2. whm veröffentlicht netterweise die Stats von ihren Abonnenten, und es wird klar: Webentwickler nutzen überproportional Google+, wissen noch, was RSS ist und Facebook ist enorm unbeliebt. So würde ich diese Daten relativ zum deutschsprachigen Durchschnittswebnutzer interpretieren. RSS! Gibt es übrigens auch hier ;)

Screenshot von thewebhatesme.com

 

Über Tele5

Posted on by 0 comment

Angeblich hat man sieben Sender, die man überhaupt auf dem Schirm hat, die man regelmäßig sieht, alles andere ist hinter dem Horizont. Dort liegt bei mir nicht nur die gesamte RTL-Sendergruppe, sondern auch alle Dritten. Langsam am Horizont sichtbar: Tele5. Unter anderem wegen #schlefaz, den Schlechtesten Filmen aller Zeiten, die Oliver Kalkofe und Jürgen Rütten nicht nur präsentieren, sondern auch liebevoll den Trash kommentieren. Und es ist großartig, besonders wenn man auch dem Hashtag auf Twitter folgt.

Außerdem hat der sympathische, da unbekannte, Sender PlayList im Programm – was das ZDF grundlos aus dem Programm geworfen hat.

Besonderer Schatz: Das beste aus 20 Jahren Kalkofes Mattscheibe nächste Woche, Mittwoch und Donnerstag werden die Filme Der Wixxer und Neues vom Wixxer.

Definitiv der besten Sender, die man nicht auf dem Schirm hat.

 

Twitch plays Pokémon – bestes Marketing

Posted on by 0 comment
Roter Koopa mit hängendem Kopf

… hätte diese Aktion sein können, man stelle sich das vor, Nintendo bietet über Twitch dem Internet die Chance, das neue Pokémon zu spielen, es beteiligen sich 1.165.140 Menschen aktiv, 36 Millionen sehen es, höchste Viralität, ein Gewinn für Twitch und Nintendo!

Leider war es kein Marketing, sondern nur eine nette Aktion eines Kreativen, oder erfreulicherweise?

Im Internet passieren noch Dinge, weil sie cool sind, obwohl sie vielleicht im ersten Moment sinnlos erscheinen, oder gerade deswegen.

Darum brauchen wir Netzneutralität. Für ein kleines bisschen Blödsinn. Um mit  1.165.139 anderen Pokémon zu spielen. Also spielt! ;-)

Roter Koopa mit hängendem Kopf

Symbolbild

Wes Anderson is a Genre


Sämtliche Filme erzählen eine außergewöhnliche Geschichte aus einmaligen Perspektiven, das Gesamtwerk begeistert. Und dieses Video zeigt, weshalb, die Bilder wirken wie Kunst, so unnatürlich sie wirken, im positiven Sinne. Bald kommt auch Grand Budapest Hotel in die Kinos – eine uneingeschränkte Empfehlung, ohne eine Ahnung zu haben, wohin diese Reise uns führen wird.

Das Erbe des Königs – Was bleibt nach 20 Jahren Late Night?

“Okey” – sagt man das so, wenn die eigene Fernsehsendung nach 20 Jahren abgesetzt wird?
Scheinbar ja, zumindest Harald Schmidt formuliert es so.
Ich dachte, die Harald Schmidt Show sei eine Konstante, wie die der Musikantenstadl oder die Seitenbacher Werbung, auch wenn es keiner mehr sehen will, wird tapfer weiter gesendet. Und das war bei Harald Schmidt mitnichten der Fall – nur wollte sich wohl auch niemand Sky abonnieren für eine seit 18 Jahren wohlbekannte Sendung.

Aber irgendwie auch schön, zu sehen, was Harald Schmidt uns vermacht hat:
Er half Jan Böhmermann aus dem Radio und Privatfernsehen, Katrin Bauerfeind aus dem Internet, Pierre M. Krause aus dem SWR in einen sicheren, festen Sendeplatz bei der ARD.* Und ungewollt Pocher in die Bedeutungslosigkeit versenkt. Krause hatte bereits zuvor die SWR3 latenight, welche allersings fernab der öffentlichen Wahrnehmung stattfand.

Beziehungsweise inzwischen insgesamt zu sieben Sendungen auf acht Sendeplätzen im Fernsehen. (NeoMagazin (zdf_neo), LateLine (EinsPlus [dummerweise gleichzeitig mit dem NeoMagazin]), Bauerfeind (3sat), Bauerfeind 28:30 (zdf.kultur), Es geht um mein Leben – die Sendung mit dem Krause (EinsPlus), SWR3 Latenight (SWR3, EinsPlus), Quiz@home (EinsPlus)
UND DAS SIND ALLES HIGHLIGHTS DES DEUTSCHEN FERNSEHENS!
(zugegeben, das ist keine große Kunst)
(Lustigerweise darunter schon wieder drei LateNight-Formate)
(Bei der 500sten SWR3 Late Night Sendung war btw Schmidt zu Gast – und man hat ständig bemerkt, dass er Pierre M. Krause noch immer überlegen ist, aber auch, dass nicht nur einer Late Night kann – hier sei der letzten Schmidt&Pocher Sendung gedacht:

“Es heißt doch immer, Late Night kann nur einer”
“Ja, aber das ist doch kein Grund für dich, es nicht auch zu machen”

(Die Szene aus der SWR3 Late Night gibt es auf Youtube, es ist auch eine Greenscreen-Schreibtisch-Autofahrt (wie Conan O’Brien sie erfunden und Schmidt sie großartig kopiert hat) dabei, die beiden fahren durch Schmidts Geburtsstadt (DAS könnte man aber wissen, wo war es?))
Lustig, dass Schmidt, Krause und Bauerfeind Schwaben sind o_O Hachja.
Carolin Korneli sei hier Mal ausgelassen, die hat (noch) keine eigene Fernsehsendung… Aber wo nun das ZDF seine Satire zwangsweise restrukturiert, mit dem Ende der Anstalt nötig geworden, wird sich hoffentlich irgendwo eine Nische finden lassen.

Oh, btw Genie Böhmermann, vor einiger Zeit ein intelligentes, unterhaltsames Interview bei Zeit Online gelesen. Die Antworten auf die erste Frage sind schon Hammer:

ZEIT: Mit Ihrem Neo Magazin werden Sie gegen sich selbst senden: Zeitgleich läuft Ihre LateLine Show, eine Art Late-Night-Sendung zu einem Thema auf dem ARD-Kanal Eins Plus. Ist das Absicht von ZDF und ARD?
Böhmermann: Ich habe mir gewünscht, endlich ernst zu nehmende Konkurrenz zu bekommen.

Ernst sein ist nur für sehr wenige Situationen die richtige Grundeinstellung. Am wenigsten für ernste.

Auch ans Herz gelegt sei das Interview mit Barbara Schöneberger.

Continue reading

Lieber Herr Sußebach,

Ein wunderbarer Brief, der so viel wert ist, wenn nun noch Schüler und Politiker Zeit hätten, diesen zu lesen.

Schockiert will ich festhalten, dass auch Studenten keine Zeit haben – etwas, das mir früher immer als Kernelement des Studiums vermittelt wurde: Zeit haben, sich selbstständig weiterzuentwickeln und nicht nach Credits jagen.

Ich hatte zu diesem Brief eine längere Antwort, aber sie ist überflüssig, und das ist auch nicht meine Art, das große ganze zu kritisieren, ich habe hier ein Gymnasium, das ich immer gerne gelangweilt besucht und mit Begeisterung kritisiert habe und dem bleibe ich in dieser Hinsicht erhalten.

Schon 1993 […] passierte es: Da empfahlen die Finanzminister aller deutschen Bundesländer, Euch ein Schuljahr wegzunehmen. Nicht die Kultusminister, die sich um die Schulen kümmern! Sondern die Politiker, die aufs Geld aufpassen, die Zahlen statt Menschen sehen und deshalb wissen: Jeder Gymnasiast kostet 5000 Euro im Jahr. Geld für die Lehrer, den Hausmeister, die Tafeln und Turnmatten.

Ein Gymnasiast kostet uns lächerliche 5000 Euro. Bei den genannten 275.000 Fünftklässlern sind das unter 18 Euro pro Bundesbürger. Das ist so viel wie die öffentlich-rechtlichen Sender im Monat verschlingen.

Wir sparen mit G8 jährlich so viel ein, wie ein Monat Fernsehen kostet.

Grüße
Paul

Falls sich wer wundert, was der Artikel genau jetzt soll: Das Thema ist immer aktuell (auch G8 immer wieder) und mir ist aufgefallen, dass ich den Brief noch nie verlinkt hatte.

Konsolenkrieg 2013

Wir wissen doch alle, das am Ende die Title den Kampf entscheiden werden.

Meine Tipps: 3DS und die Steam-Box

Oder anders ausgedrückt: Der PC als Steam-Box*.
Für 15€ Wireless Empfänger für den Laptop kaufen, dazu ein HDMI-Kabel und man hat die nahezu perfekte Konsole – alternativ natürlich jeder bevorzugte Controller.

*Ich gehe davon aus, dass die Steambox Linux nutzen wird und Valve damit die Grafiktreiber von Linux und das Spieleangebot enorm fördern wird. Also wird Linux nach dem Handheld-Markt in Form von Android nun auch den Konsolenmarkt halbwegs erfolgreich betreten. Ob das die wahre Zukunft ist, wird sich zeigen. Aber mit HalfLife 3 (oder HalfLife 2 Episode 3) könnte man ein großes Interesse am Gamig-PC schaffen – und damit an der günstigsten Lösung, der Steam-Box. Ist Valve aber im Zweifelsfall doch egal, worauf gezockt wird, Hauptsache die Spiele werden auf Steam gekauft.

Und Valve hat noch weitere großartige Titel – v.a. bestünde die Chance, mit vielen Indie-Spielen zu kommen – und EA oder Ubisoft haben ja zu Valve eine ähnliche Partnerschaft wie zu Sony und Microsoft.
Ein interessanter neuer Konkurrent – einer, der bei Gamern sogar noch halbwegs beliebt ist – Hauptsächlich, weil man zwar DRM akzeptieren muss, aber dafür ein ich nenne es Mal angenehmes Gesamtpaket bekommt (u.a. Sonderangebote, die einzige gut funktionierende Cloud überhaupt, einfache Reinstallation nach einem Systemwechsel, Freiheit bei der Controller-Wahl, recht gute Multiplayer-Funktion uvm.)

Ich zocke aber so wenig… Würde mich über einen direkten Nachfolger von The Legend Of Zelda – Twilight Princess freuen – diese für die Zelda-Reihe ungewöhnliche Realitätsnähe und absolut genialen Schwertkämpfe waren beeindruckend – wäre wohl der einzige Grund für mich, wieder eine Konsole zu kaufen.

Aggressionen auf Programmiersprachen

Meine bescheidene, leicht überspitzte Meinung:
Zunächst zwei Erfolgsfaktoren:
– Entwicklungsumgebung / Dokumentation
– Werbung / Marketing / ungewisses, aber überzeugendes Zukunftsversprechen

Später:
– Verbreitete Plattformen / Monopolstellung (in einem bestimmten Bereich (z.B. PHP auf günstigen Webservern))
– Viele Entwickler (da Monopolstellung)
– Vielseitigkeit (da viele (dadurch günstige) Entwickler, s.o.)

Und danke, dass ich noch heute Java lernen muss.

Und mein Professor empfiehlt noch, COBOL zu lernen, weil das dank unzähligen Altsystemen sehr wartungsintensiv ist und, da COBOL extrem umständlich ist, die wenigen Entwickler sehr gut bezahlt werden.
Wikipedia dazu:

Aufgrund der historisch gewachsenen Anzahl an COBOL-Programmen ist es für die Unternehmen sehr schwer und sehr teuer, diese zu ersetzen. Mangelnde Dokumentation ist hier jedoch als Hauptgrund zu nennen (Softwarekrise), nicht jedoch die Unersetzlichkeit von COBOL.

Ich mag C#. Hauptsächlich wegen Visual Studio. Eigentlich nur wegen Visual Studio (und weil es performant ist).
Continue reading