Freiheit für die Ölkännchen

Gute Neuigkeiten von der Ölkannenfront in Brüssel! Auch in Zukunft dürfen Ölkännchen in Restaurants rumstehen, das ging aber schnell mit der Revolution.

Wirklich, wir haben so viele Probleme, aber sowohl EU wie auch Gegner haben noch Zeit für so etwas?  Vielleicht sollte man da den Staat doch ein wenig liberalisieren? Ich meine, wer braucht Politiker,  deren größte Leistung es war, gegen Ölkännchen in Restaurants vorzugehen?

Denen ist schon klar, dass es auch Billig-Öl in hübscher Verpackung zu kaufen gibt? Nein? Dann sollten wir diese Menschen schnell freistellen.

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Kimble im Sommerloch

Kim Schmitz, Kimble, Kim DotCom oder wie auch immer man den Australischen Clown aus Kiel nennen mag, immer für einen Spaß zu haben setzt seine Troll-Attacken, mit denen er offenbar das Rechtssystem der ganzen westlichen Welt ärgern möchte, fort und klagt nun erneut einige Verletzungen seiner Rechte an. Diesmal nicht im Bezug auf seine Verhaftung, sondern Patentverletzungen.

Der selbsternannte Hochbegabte und COD-König erhebt sich selbst zum Erfinder und Patenthalter der Idee einer Zwei-Faktor-Authentifizierung, wie sie Google, Facebook und Twitter nutzen – und schafft es damit erneut Aufmerksamkeit zu generieren, die ein Genie seines Ausmaßes natürlich auch verdient.

 

Großartig, so etwas zu twittern, dann hat er bestimmt auch schon eine Patentklage eingereicht..? Nein? Aber er hat es vor..? Auch nicht? Warum interessieren die hohlen Phrasen des Megamannes dann irgendwen? Sommerlochjournalismus.

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Microsoft nutzt den Platz im Sommerloch

und präsentiert gleich am ersten Tag seinen neuen Media-PC welcher nun nicht mehr auf die PowerPC-Architektur setzt, sondern wie frühere Versionen von Windows auf x86 – das macht die Portierung für Windows-Spiele leichter, aber die Portierung anderer Konsolenspiele schwerer. Spannend auch, dass man Windows nun auch auch ARM (mehr oder minder) lauffähig machte und gleichzeitig bei der Konsole wieder verstärkt auf die Architektur der alten Verbündeten aus dem PC-Markt, Intel und AMD, setzt.

Highlight der neuen Konsole sind die endlosen Möglichkeiten, wie man mit der Xbox One seine kostbare Zeit vernichten kann:

Man kann Fernsehen, Filme anschauen, Musik hören, Chatten und im Internet surfen. Und zocken natürlich, aber wer macht das schon? Im Grunde präsentiert Microsoft uns einen besseren Apple-TV, BluRay-Player und ein kleines Upgrade für die Xbox, nur der Funktionsumfang erinnert mehr an einen vollwertigen Computer.

Richtig, für diesen Zweck hatte man mit Windows XP das Windows Media Center eingeführt, welches es bis Windows 7 jedem PC/Laptop ermöglichte genau diese Bedürfnisse zu erfüllen. Ironischerweise schiebt man das im Moment auf die Konsole ab, weshalb?

DRM

Wer auf einem PC fröhlich alles aus dem Internet laden kann, anschauen, lesen, nutzen, der ist hier auf die direkten, voraussichtlich kostenpflichtigen Angebote von Microsoft beschränkt. Derselbe Weg, den Apple mit iPhone und vor allem iPad geht, Computer mit beschränkter Freiheit zu erschaffen, wird hier fortgesetzt.

Meida-PCs waren eine Idee, die nun ausgereift ist. Wir sehen hier nicht die nächste Generation der Spielekonsole, nein, wir sehen hier die Evolution des Personal Computers hin zu einem proprietären System mit eng eingegrenztem Anwendungsbereich und unmündigem Nutzer.

Während Apple sich mit diesem Konzept seit 2001 (erster iPod) die Hosentasche eroberte, ist Microsoft nun angetreten, um das Wohnzimmer der Kunden zu erobern, und ich bin der festen Überzeugung, dass dies mit Erfolg gelingen wird, zumindest ist nicht zu erwarten, dass Sony mit seiner dritten Playstation-2-Auflage* irgendwelche Überraschungserfolge landen wird.

Gegentrend? In diesem Fall wirklich existent und zwar nicht als Nischenprodukt, sondern von einem anderen Schwergewicht im Bereich Online-Gaming-Netzwerke, Valve bietet Steam jetzt auch für den Fernseher und bald auch auf Linux-Systemen an – damit kann  sich jeder seinen eigenen  All-In-One- Media -PC basteln. Ebenfalls interessant  sind die Pläne für eine Android Spielekonsole, was jedoch irgendwie auch noch in den Kinderschuhen steckt und damit nicht recht vorankommt.

Oh und die Nutzer werden sich bestimmt wieder über das DRM und alles weitere aufregen, was es an Neuerungen gibt – und dann doch fleißig Spiele und Konsolen kaufen. Die Nutzer erhalten die Konsole, die sie verdienen, denn sie unternehmen exakt gar nichts gegen den Aktionismus der Konzerne zur digitalen Rechteminderung.   Continue reading

Neue Kategorie!

Guten Mittag meine Freunde,

ich habe gerade spontan beschlossen eine Neue Kategorie zur Sammlung der schönsten Erlebnisse mit “Der Cloud” festzuhalten.

In den Kategorien “The Cloud” und “Better have a Backup” und eventuell weiteren Unterkategorien werden in nächster Zeit die Highlights dessen, was naiven und vertrauensseligen Menschen passiert, wenn sie bedenkenlos beginnen die Cloud zu nutzen.

Und es geht schon heute los. Unser heutiger Fall begründet überhaupt diese Kategorie, obwohl das natürlich grundsätzlich nichts neues ist, nur wie umfassend der arme Kerl sich abhängig von einem globalen IT-Dienstleister machte, ohne auch nur eine Idee davon zu haben, welche Vertragsbedingungen zwischen ihm und dem Unternehmen bestanden.

the cloud Neue Kategorie!

This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.5 License and created by Randall Munroe and originally published on xkcd.com

Digitale Rechte Minderung (DRM) – Analog.

Ein Film online geliehen, den man nur 48 Stunden sehen kann? Ein E-Book gekauft, das nur auf Apple-Geräten lesbar ist?

Oder ein IKEA-Regalbrett, das neuerdings zu Teilen aus Plastik besteht, da die Kombination aus Holz und Metall zu widerstandsfähig war?

Sehen sie dazu das Video DRM CHAIR von Thibault Brevet auf Vimeo. Ich hatte es eingebunden, leider bindet Vimeo diverse Tracking-Skripte ein, die ich meinen Nutzern nun wirklich nicht antun möchte.

Das Ergebnis der Schulreform

Das Abitur des Doppeljahrgangs in Baden-Württemberg ist geschrieben und korrigiert und was alle interessiert: Ist das neue G8 wirklich ebenbürtig mit dem neunjährigen Gymnasium?

Die Antwort kennen wir alle: Natürlich sind sie ebenbürtig, denn darum kümmert man sich auch mit größter Mühe. Dinge wie Polynomdivision und Kreuzprodukte, die der ältere Teil des Abiturjahrganges 2012 noch lernte wurden im Abitur nicht abgefragt, selbiges gilt für Themen wie die Verschaltung von Sehsinneszellen in Biologie.

Das angeblich rohstoffarme Land  zerstört das, was nach Meinung der Politiker unser größter Schatz ist.

 

Dieser Text von mir ist jetzt ein Jahr alt. Da ich nun auch die Aufgaben von 2013 kenne traue ich mich zu dem Fazit: Es wurde noch schlimmer, also einfacher, jeder zweite Zehntklässler könnte diese Aufgaben meistern.

Der Beweis, dass ich nicht blöd sein kann.

Dieser stupide Satz, der alleine als Gegenbeweis der These, Abitur zeichnete Intelligenz aus, ausreicht drückt sehr genau das aus, was ich gefühlt habe, als die letzte Prüfung überstanden war.
Allerdings nur so lange, bis die Bedenken- und Gedankenlosigkeit des Alkoholkonsums endgültig zeigte, wie wenig man nach zwölf Jahren Bildung an Weisheit und Intelligenz gewonnen hat.

Muss dieses festliche Trauerspiel denn wirklich jedes Jahr stattfinden?
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Abitur

The harder they climb, the harder they fall.

Aber ist es notwendig, sich gleich nach dem Höhepunkt der Schullaufbahn dem Höhepunkt seines Alkoholkonsums zu nähern?

Ebenfalls etwas, das unser Bildungssystem in zwölf Jahren nicht vermitteln konnte.

Die Reinigungsfachkraft und das Massentransportmittel

Eine Putzfrau der Schwedischen Eisenbahngesellschaft nahm sich spontan (oder lange geplant) die Schlüssel eines Zuges und tat, was man nun Mal mit Zügen so macht: Sie fuhr los.

Man sollte meinen, dass das nicht so einfach geht, Schlüssel klauen und einfach losfahren, an Signalen und allem vorbei, noch dazu ohne, dass es jemand bemerkt.

Aber genauso wenig rechnet man mit dem jähen Ende dieser Fahrt, die Dame bewegte das Schienengefährt zielstrebig in ein Mehrfamilienhaus. Ich frage mich ernsthaft, wie man das bewerkstelligt. Gibt man einfach Vollgas, bis man eine Kurve nicht mehr halten kann?

Quelle (Echt, das ist kein Fake!) Unbedingt auch das Bild ansehen!

Hätte gerne miterlebt, wie irgendjemand erklären muss, wie das geschehen konnte. Bahnvorstände, arme Mitarbeiter oder Pressesprecher – Die Ausflüchte müssen großartig gewesen sein.

“Ja, da fehlt ein Zug”
“Wo soll der denn hin sein”
[später]
“Unser Zug ist in einem Mehrfamilienhaus aufgetaucht”
“Bitte wo??”

2013: Das Jahr der Rekordwerte

Um etwas zu Messen braucht man zuerst eine Maßeinheit, so lernt man es in der sechsten Klasse in Physik. Als nächstes benötigt noch man ein geeignetes Messgerät.

Und dieses Jahr wird es Zeit, neue Messgeräte anzuschaffen, denn die alten reichen oft nicht mehr aus:

In Australien verlassen die realen Temperaturen die Skala des Thermometers und in China ist der Smog in der Stadt groß genug, um als Gesundheitsrisiko zu gelten – und wir sprechen nicht von den EU-Grenzwerten.

Der Schadstoffindex der US-Botschaft in Peking für den besonders gesundheitsgefährdenden Feinstaub stieg auf die Rekordmarke von 728.

“Das habe ich noch nie erlebt”, sagte ein Pekinger, der den Index seit Jahren verfolgt. Früher endete die Skala immer bei 500. Nur unter 50 gilt die Luft noch als “gut”, über 300 schon als “gefährlich”.

Bei den Bürgern ist nur die Skala zu ändern, bei den Behörden mangelt es offenbar an Genauigkeit, denn:

Auch die Messwerte der chinesischen Umweltbehörden, die meist niedriger liegen, stiegen auf einen Spitzenwert von 456 für die kleinen Schadstoffpartikel mit einem Durchmesser von 2,5 Mikrometer, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Aber das kennen wir ja auch schon aus Japan, wo die Strahlenbelastung bei 2 Sievert lag – zufällig genau das obere Ende deren Skala.
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